Herzlich willkommen

Idee und Zielsetzung: Unsere Gesundheit ist ein wertvolles Gut. Gesundheit ist Lebensfreude und Lebensqualität. Als Ärzte möchten  wir dazu beitragen, dass Sie gesund bleiben oder wieder gesund werden und dass Sie leistungsfähig und zufrieden leben können.

Diese Ziele versuchen wir mit Ihnen zusammen für Sie zu erreichen: Als Ärzte beraten wir, nehmen Untersuchungen vor, sammeln die Ergebnisse und kommen zu einer Diagnose. Wir erläutern ihnen die Befunde, empfehlen Ihnen unter Umständen eine medikamentöse Behandlung und geben Ihnen Ratschläge für weitere Massnahmen (z.B. auch anderen Untersuchungen).  Wir handeln nach bestem Wissen und Gewissen.

Sie schenken uns Ihr Vertrauen und bemühen sich, unsere Ratschläge umzusetzen.

Zusammen werden wir den für Sie bestmöglichen Behandlungserfolg erzielen.

Informationen

Beratung und Zweitmeinung

Die Beratung durch den Arzt ist ein wesentlicher Teil in einer Behandlung und hat große Bedeutung auch für den Therapieerfolg. Der Patient wird dann verstehen, welche Bedeutung  dieser oder jener Befund hat. Er wird so z.B. auch erkennen, dass man einige Aspekte seiner Erkrankung durch Änderung der Lebensweise günstig beeinflussen kann. So gilt für viele Erkrankungen, insbesondere auch das Herzkreislaufsystem, dass körperliche Bewegung das Fortschreiten der Erkrankung bremst und sich sehr positiv auf das Langzeitergebnis in der Therapie (Blutdruck, Z.n. Herzinfarkt, alle Formen von Durchblutungsstörungen) auswirken kann. Diese Fragen sind Teil unserer Beratung.

Wenn eine folgenschwere Diagnose gestellt wird ("sie sollten sich einer Operation unterziehen"), ist oft eine zweite ärztliche Beurteilung (Zweitmeinung) hilfreich. Wir stehen ihnen beratend zur Verfügung, wenn sie unsicher sind und eine zweite Meinung benötigen. Auch die von uns gestellten Diagnosen sollten im Zweifel durch einen auswärtigen Arzt nochmal überprüft werden. Das Einholen einer Zweitmeing ist insbesondere dann sinnvoll, wenn es darum geht, ob eine OP schon jetzt oder erst später durchgeführt werden sollte. Auch die Frage der Notwendigkeit einer Herzkatheteruntersuchung führt oft zu Verunsicherung. Auch hier kann eine Zweitmeinung zur Klärung beitragen.

Aktuelles aus der Praxis 1/2017

Neues Angebot:  im Jahr 2015 konnten wir unser Angebot erweitern: wir implantieren seitdem Herzschrittmacher,  Einkammer-  und Zweikammer- sowie Defibrillatorsysteme selbst. 

Die Implantationen werden in den OP Räumen des Martin Luther Krankenhauses  in Wattenscheid vorgenommen.

Heute - 2017-  blickt die Praxis auf 5000 Herzkatheter Untersuchungen zurück (seit 2002), davon  3700 Ballondilatationen mit Stentimplantationen (PTCA Behandlungen).

Es werden weiterhin in etwa 350 Katheter Untersuchungen pro Jahr vorgenommen, mit sehr guten Primär- und Langzeit Ergebnissen,   bei sehr niedrigen Komplikationsraten (unter den von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie angegebenen durchschnittlichen (zu erwartenden) Komplikationsraten).

Kardiologie heute, 2017 !

Die Herzmedizin hat in den letzten  Jahrzehnten enorme Fortschritte gemacht. Neue Verfahren ermöglichen  frühere und exaktere Diagnosen: Dabei sind die Untersuchungen  für den Patienten oft schonender,  weniger "invasiv".  Viele Diagnosen können auch ohne invasive (Katheterverfahren) Verfahren gesichert werden: Neue Medikamente erlauben mehr Patienten rein konservativ zu behandeln, ohne Operation oder Katheterbehandlung (Ballondilatation oder Ablation).Herzklappen können  heute ohne grosse Herzoperation ersetzt werden (TAVI). andere Klappen können mit Clipverfahren so korrigiert werden, dass die Beschwerden erheblich gebessert werden.

Die Zahl der Herzinfarkte und Herzinfarkttodesfälle hat deutlich abgenommen, durch bessere Vorbeugung (Prävention), bessere Medikamente, mehr Aufklärung und durch neue Möglichkeiten der Akutbehandlung unmittelbar beim Herzinfarkt (schnelle Wiedereröffnung durch Ballonaufdehnung des verschlossenen Kranzgefäßes).

Diese positiven Entwicklung  haben mit zahlreichen Neu- und Weiterentwicklungen in der Herzmedizin zu tun.

Herzrhythmusstörungen - bin ich gefährdet?

Wie gefährlich sind meine Herzrhythmusstörungen? Die meisten der Rhythmusstörungen sind harmlos, das heißt sie stellen für sie keine Gefahr dar, im Sinne von Bewußtseinsverlust, Kreislaufstörungen oder auch Kreislaufzusammenbruch.

Rhythmusstörungen werden bedeutsamer, wenn eine "strukturelle" Herzerkrankung vorliegt, also eine Schädigung des Herzmuskels oder der Klappen. 



Durch EKG, Belastungs EKG, Ultraschall des Herzens, und das Langzeit EKG können wir herausfinden, ob es sich um harmlose oder weiter abklärungsbedürftige Rhythmusstörungen handelt.

Wenn Rhythmusstörungen eine erhebliche Beeinträchtigung der Lebensqualität mit sich bringen, sollten sie behandelt und/oder unter Umständen auch durch weitere Untersuchungen abgeklärt werden. Wir nennen diese Verfahren elektrophysiologische Untersuchungen (EPU).